Der Blick aus meinem Fenster, den ich schon einmal im Herbst gepostet hatte, ist schon richtig frühlingshaft.
Dennoch hat mich noch nicht die Frühlingseuphorie gepackt, die laut Wikipedia heutzutage ohnehin den Naturvölkern vorbehalten zu sein scheint. Eher von Frühjahrsmüdigkeit würde ich sprechen. Doch bestimmt wird die sich bald verabschieden, und das gute Wetter mich zu Aktivität nach draußen locken. Dieses Jahr habe sogar ich etwas Winterspeck angelegt, den ich bald an der frischen Luft in Energie umsetzen werde.
Beim Blutspenden meinte die gute Frau, die Temperatur, Puls/Blutdruch und Eisengehalt mißt, die Spender hätten dank Frühling im Schnitt schon eine höhere Körpertemperatur. Auch meine Zimmertemperatur ist schon etwas höher, und wird mich bald nach draußen treiben. Vorerst schließe ich jedoch mit “Der Frühling” von Heinz Erhardt.
Wie wundervoll ist die Natur!
Man sieht so viele Blüten,
auch sieht man Schafe auf der Flur
und Schäfer, die sie hüten.
Ein leises Lied erklingt im Tal:
der müde Wandrer singt es.
Ein süßer Duft ist überall,
nur hier im Zimmer stinkt es.